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Programm zur Kommunalwahl 2025

Liebe Genossinnen und Genossen, Liebe Gocher Bürgerinnen und Bürger,

gerne möchten wir euch/Ihnen hier unser Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2025 vorstellen. 

Kommunalwahlprogramm_2025.pdf

Dir gehört die Stadt. Programm der SPD Goch 2025-2030

Wir gestalten Goch – mit den Bürgerinnen und Bürgern

Die Stadt Goch steht vor großen Umbrüchen und wird sich in den nächsten Jahren verändern: Der Ringschluss rückt tatsächlich in greifbare Nähe, die Innenstadt wird neu entwickelt und auch in den Dörfern gibt es Veränderungen, zum Beispiel durch den Neubau der Niers-Kendel-Schule und Aufgabe des Schulstandortes in Kessel.

Mit diesen Veränderungen geht einher, dass manche liebgewonnenen Dinge aufgegeben werden müssen. Darin liegen aber auch Chancen und diese müssen wir nutzen, um unsere Stadt fit für die Zukunft zu machen. Wie wollen wir in Zukunft in Goch leben? Wie gestalten wir den öffentlichen Raum? Wie wird unser Miteinander aussehen? Auf diese Fragen müssen wir in den nächsten Jahren Antworten geben. Wir haben viele Ideen, die wir, die SPD Goch, hier niederschreiben. Viel wichtiger ist uns jedoch, die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt mitzunehmen. Wir wollen keine Politik von oben herab, die Menschen vor Entscheidungen setzt. Wir wollen gemeinsam mit allen Menschen in Goch, unabhängig von Geschlecht, Religion, Alter und Herkunft, Lösungen finden, Herausforderungen anpacken und unsere Stadt besser machen – gemeinsam, nachhaltig und gerecht.

1. Gut wohnen und leben in Goch

Wir stehen für Stadtteile und Dörfern, in denen die Menschen gerne leben und sich wohlfühlen. Dafür braucht es guten bezahlbaren Wohnraum, eine Mischung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern, eine wohnortnahe Versorgung und eine gute Unterstützungsstruktur. Um dieses Ziel für alle Gocherinnen und Gocher zu erreichen wollen wir:

  • Wohnraum schaffen, den die Menschen brauchen und den sie sich leisten können. Wir schaffen Wohnraum für Familien, Alleinstehende und ältere Menschen, die aus ihren Häusern ausziehen wollen, aber nicht wissen, wohin. Wir nehmen die Wohnungsbaugenossenschaften in die Pflicht statt auf private Investoren zu warten, die vor allem an ihren eigenen Profit denken.
  • Neue Wohnkonzepte fördern und unterstützen. Ob groß gedachte Mehrgenerationenhäuser, Tiny Houses oder inklusive Wohngemeinschaften: Das Zusammenleben ist heute so vielfältig wie die Menschen in unserer Stadt. Wir fördern solche Projekte, bei denen sich Menschen gegenseitig unterstützen, und betrachten sie als Bereicherung für unsere Stadt.
  • Schrottimmobilien abreißen und neue Wohnquartiere entwickeln. Vor allem die als „Belgierhäuser“ bekannten Immobilien am Duvelskamp – in bester Innenstadtlage – sind seit vielen Jahren nicht nur verwahrlost, sondern zunehmend auch eine Gefahr geworden. Für uns hat der Abriss dieser Häuser oberste Priorität. Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, in den Besitz der letzten zwei Wohnungen zu kommen um dort guten neuen Wohnraum schaffen zu können.
  • Das Gemeinschaftsgefühl in den Stadtteilen und Dörfern stärken. Auch in Goch nehmen wir zunehmend die Entwicklung wahr, dass es nicht mehr selbstverständlich ist, seine Nachbarschaft zu kennen. Durch eine Quartiersbegleitung, Treffpunkte und die Einladung zu mehr Miteinander wollen wir Goch lebenswerter machen. Die Dorfentwicklung Kessel ist für uns dabei Vorbild.
  • Der Stadtteil rund um die Liebfrauenkirche wird sich durch die Schließung des Bahnübergangs an der Kalkarer Straße und den Ringschluss deutlich verändern. Der Durchgangsverkehr durch die Wohnviertel wird abnehmen, gleichzeitig droht der Stadtteil jedoch vom Rest der Innenstadt abgeschnitten zu werden. Wir wollen, dass die Stadtbücherei endlich auch dem Provisorium, als die Lösung an der Emmericher Straße mal gedacht war, in die Liebfrauenkirche umzieht und sich zu einem Stadtteilzentrum mit Begegnungsräumen und Arbeitsplätzen weiterentwickelt.
  • Die Nahversorgung aufrecht erhalten und sicherstellen. Jeder Stadtteil braucht Zugang zu Lebensmitteln, medizinischer Versorgung und sozialen Angeboten – auch zu Fuß und mit dem Fahrrad gut und sicher erreichbar.

2. Mobilität für alle – sicher und verlässlich

Ohne zukunftsweisende Lösungen für die Mobilität verbauen wir unsere eigene Zukunft. Wir machen Goch fit für die Zukunft und setzen uns für smarte Mobilitätslösungen ein. Wir wollen:

  • Alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Blick haben, egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad, im Bus oder Auto, egal ob jung oder alt. Wir brauchen für alle Menschen sichere Lösungen, um sich in unserer Stadt bewegen zu können.
  • Fahrradverkehr sicherer machen. Der Niederrhein ist ohne Fahrrad nicht vorstellbar. Wir wollen sichere, durchgehende Fahrradwege in der Stadt und zu den Dörfern, die ein schnelles und sicheres Vorankommen ermöglichen. Dazu gehört auch, sichere und ausreichend große Abstellplätze für Fahrräder zu schaffen. Wir wollen Goch endlich zu einer fahrradfreundlichen Stadt machen.
  • Gochs Anbindung an das Schnellbusnetz weiter gut begleiten. Gleich zwei Linien machen Goch mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch besser erreichbar in Richtung Xanten und Nijmegen. Hier müssen wir anknüpfen, Dörfer an die Netze anzubinden, um so die Attraktivität der Dörfer zu erhalten.
  • Das Angebot der „Dorfautos“ bekannter machen, sowohl für Menschen, die sich ehrenamtlich als Fahrerinnen und Fahrer engagieren möchten, als auch für Menschen, die das Angebot nutzen wollen. Wir werden das Angebot regelmäßig evaluieren und, wo nötig, Anpassungen vornehmen.
  • Den Automobilverkehr verändern. Der Verkehrsfluss auf dem Ring soll durch moderne Möglichkeiten bei den Ampelschaltungen flüssiger abfließen und so zu mehr Sicherheit beitragen. Ein stadtweites Parkleitsystem verhindert unnötige Verkehrsflüsse und ist vor allem für Besucherinnen und Besucher unserer Stadt eine Erleichterung.
  • E-Mobilität bei der Entwicklung neuer Wohngebiete und Straßenzüge mitdenken. Wir brauchen smarte Lösungen, um auch ein Laden an öffentlichen Orten für möglichst viele Menschen möglich zu machen – mit Ladesäulen, integriert in die Bürgersteige oder auf andere Art und Weise. Mit den Stadtwerken Goch haben wir ein starkes Unternehmen, das so Vorreiter für die Region werden kann.

3. Eine attraktive und moderne Innenstadt für alle

Die Gocher Innenstadt verändert sich. Durch das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK), durch die Veränderungen im Einzelhandel und der Gastronomie und durch die veränderten Ansprüche an eine Innenstadt sind Veränderungen angestoßen, die sich nicht mehr umkehren lassen. Wir greifen die Trends und Prozesse auf und machen die Innenstadt zu einem Ort für alle Gocherinnen und Gocher, indem wir:

  • Mehr Aufenthaltsqualität durch einen autofreien Marktplatz schaffen. Unser Markt soll ein Treffpunkt für die Menschen sein und kein Abstellplatz für Autos.
  • Den Klosterplatz als Parkplatz erhalten, aber umgestalten. Die Zeit, in der Parkplätze reine Betonwüsten waren, sind vorbei. Wir wollen den ökologischen Aspekt stärken und den Klosterplatz zu einem vernünftigen Parkplatz umgestalten.
  • Die Verbindung zwischen Innenstadt und Nierswelle stärken. Durch einen „Shared Space“ zwischen Innenstadt, Steintor und Nierswelle machen wir den Ort attraktiver für alle Menschen, die Gastronomie und sorgen für eine Verkehrsberuhigung in der Innenstadt.
  • Den Stadtpark als grünes Band zurück in das Bewusstsein der Gocherinnen und Gocher holen. Durch den Stadtparkverein hat es hier eine sehr gute Belebung gegeben, für die wir sehr dankbar sind und die wir weiter unterstützen und fördern möchten. Der Stadtpark soll für alle Gocherinnen und Gocher ein Ort der Erholung und Ruhe sein.
  • Im Innenstadtbereich ein Tempolimit von 30km/h für Fahrzeuge einführen. Die Innenstadt soll ein sicherer Ort für Fußgängerinnen und Fußgänger, Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer, junge und alte Menschen sein. Dass in weiten Teilen Fahrzeuge mit 50km/h durch die Stadt fahren, gefährdet nicht nur andere Verkehrsteilnehmende, sondern sorgt auch für eine Lärmbelästigung zu Lasten anderer Menschen. Dem wollen wir Einhalt gebieten, damit sich alle wohlfühlen.
  • Den Bahnhof wieder zum Aushängeschild für die Stadt machen. Wer heute mit dem Zug nach Goch kommt, sieht wahrlich nicht die Sonnenseite unserer Stadt. Der Bahnhof ist geprägt von Schmierereien, überall wuchert Unkraut und Müll ist entlang des ganzen Bahnsteigs verteilt. Wahrlich kein Ort, an dem man lange Zeit verbringen möchte – manchmal aber dazu gezwungen ist. Bei Wind und Wetter ist man den Naturgewalten ausgeliefert, denn die Bahnhofshalle ist dauerhaft geschlossen. Wir setzen uns ein für einen Kiosk oder eine Gastronomie/ Bäckerei in der Bahnhofshalle, so dass Menschen sich wieder gerne dort aufhalten und es eine direkte Verbindung zwischen Bahnsteig und Busbahnhof gibt. Wir geben den Gocherinnen und Gochern ihre Bahnhofshalle wieder zurück.

4. Miteinander Stadt: Für uns mehr als eine Floskel

Goch ist Miteinander Stadt. Das bedeutet für uns, dass wir an einem Strang ziehen, uns gemeinsam einsetzen für unsere Stadt und uns solidarisch unterstützen. Wir stärken den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt durch:

  • Den Ausbau einer verlässlichen Kindertagesbetreuung. Wir brauchen gute Betreuung, die die Bedürfnisse der Familien erfüllt. Vor allem im Bereich der Kindertagesstätten (KiTas) müssen dringend neue Plätze geschaffen werden. KiTas erfüllen einen wichtigen Bildungsauftrag von Anfang an – das Fachpersonal erkennt Förderbedarf, unterstützt Familien und bietet für die Kinder wichtige Erfahrungen mit Gleichaltrigen.
  • Gute Ausbildung in KiTas fördern. Es kann nicht sein, dass die Trägerinnen und Träger unserer KiTas wegen fehlender Gegenfinanzierung die Ausbildungstätigkeit einstellen. Das fördert den Fachkräftemangel und macht die Betreuung von Kindern unzuverlässiger. Daher setzen wir uns dafür ein, dass die Stadt hier einspringt und gute Ausbildung von Fachkräften fördert – zum Wohle unserer zukünftigen Bürgerinnen und Bürger.
  • Das Einfrieren von Gebühren für Kindertagesstätten, Tagespflegestellen und den Offenen Ganztag. Wir wünschen uns die Abschaffung aller Gebühren. In der aktuellen Haushaltslage ist das für die Stadt Goch ohne Unterstützung des Landes NRW nicht zu stemmen. Wir sprechen uns aber klar gegen Erhöhungen der Gebühren aus und wollen diese auf dem aktuellen Niveau einfrieren – damit Familien verlässlich planen können und hoffentlich bald ganz entlastet werden können.
  • Eine ehrliche Evaluation der Situation bei den Tagespflegepersonen. Aktuell wissen wir nicht, wie viele Plätze mit wie vielen Betreuungsstunden noch zu haben sind. Welchen Betreuungsumfang bieten Tagespflegepersonen an? Wie sind die Regelungen zu Schließzeiten? Wie verlässlich sind die Angebote? Mit den Ergebnissen der Erhebung wollen wir Schwachstellen ausfindig machen und gemeinsam mit den Tagespflegepersonen Lösungen für sichtbar gewordene Probleme finden.
  • Die Sicherstellung offener Ganztagsangebote an Grundschulen. Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder stellen sich neue Herausforderungen für Trägerinnen und Träger sowie Kommunen. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und kindliche Förderung bestmöglich umzusetzen, bedarf es ausreichenden und gut qualifizierten Personals sowie entsprechend ausgestattete Schulen. Wir stellen sicher, dass die Stadt Goch diese erforderlichen Strukturen auskömmlich finanziert, herstellt und unterstützt.
  • Die Förderung von Ehrenamt und Vereinsleben. Mit der Ehrenamtskarte gibt es bereits ein Mittel, das Ehrenamt zu würdigen. Wir wollen die Karte bekannter machen, damit mehr Ehrenamtliche von den Vorteilen profitieren.
  • Die Unterstützung von Vereinen. Ob es um die Bereitstellung von Sportstätten für Trainings- und Wettkampfbetrieb geht, finanzielle Unterstützung für soziale Projekte oder komplizierte Antragsverfahren – wir wollen die Hürden für Vereine abbauen und ihr Engagement durch die Verwaltung stärken. Besonders Vereine, die Jugendangebote machen, offene Jugendarbeit betreiben oder sich für politische Bildung stark machen, wollen wir fördern.
  • Die Integration unserer zugewanderten Mitbürgerinnen und Mitbürger in unsere städtische Gemeinschaft. Dies beinhaltet den Verzicht auf stigmatisierende Strukturen wie zum Beispiel die Bezahlkarte für Migrantinnen und Migranten. Die Integration in die Gemeinschaft fördernde Maßnahmen unterstützen wir hingegen vollumfänglich.

5. Starke Dörfer – gleichwertige Lebensverhältnisse für alle

Unsere Dörfer sind Orte lebendiger Gemeinschaft. Wir wollen, dass sie es auch bleiben. Deshalb stärker wir die Dorfgemeinschaften und das Dorfleben, indem wir:

  • Orte der Begegnung erhalten. Dorfhäuser als Treffpunkt für Vereine, Kultur, Ehrenamt, jung und alt, sind wichtige Treffpunkte. Wo die Infrastruktur in den Dörfern wegbricht, wollen wir Orte schaffen, die Begegnung möglich machen.
  • Die Anbindung an den Öffentlichen Personenverkehr sicherstellen, so dass die Dörfer nicht von der Stadt abgehängt werden.
  • Prüfen, ob die Einführung von Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern den Dörfern wieder mehr Gewicht verleiht.
  • Das Vereinsleben in den Dörfern und im gesamten Stadtgebiet fördern – was die Vereine gerade auch im Bereich der Jugendarbeit leisten, verdient absoluten Respekt.

6. Haushalt und Finanzen: Stark in herausfordernden Zeiten

Zu einem ehrlichen Konzept für die nächsten Jahre gehört die Einsicht, dass die finanzielle Lage in Goch – ebenso wie in vielen anderen Kommunen – stark angespannt ist. Trotzdem dürfen wir nicht an der falschen Stelle sparen, um unsere Zukunftsfähigkeit nicht zu gefährden. Und manchmal lassen sich Dinge auch umsetzen, ohne dass sie viel kosten. Wir wollen, dass Goch eine Zukunft hat. Deshalb:

  • Für uns ist klar: Die Verwaltung, egal wie angespannt die Lage ist, ist für die Menschen in dieser Stadt da. Wir brauchen endlich wieder mehr Offenheit, Transparenz und Zugänglichkeit.
  • Wollen wir eine zeitnahe Bearbeitung von Ratsbeschlüssen in der Verwaltung – damit beschlossene Projekte am Ende nicht deutlich teurer werden, als ursprünglich geplant.
  • Wollen wir das Fördergeldmanagement in der Verwaltung verbessern und stärken. Gelder aus Land und Bund dürfen wir als Kommune nicht liegen lassen.
  • Wollen wir, dass wir gemeinsam Lösungen finden. Ein transparenter Haushalt, der Menschen einlädt, mitzudiskutieren, Vorschläge einzubringen und mitzugestalten, ist in vielen Kommunen inzwischen Standard. Auch die Gocher Bürgerinnen und Bürger haben das Recht, ihren Haushalt mitzudiskutieren und sich mit Ideen einzubringen.
  • Brauchen wir eine gute Wirtschaftsförderung – mit Plan und Strategie, gut vernetzt in den Gocher Unternehmen und mit einem Blick für die Entwicklung Gocher Gewerbeflächen.
  • Nehmen wir auch die anderen politischen Ebenen in die Pflicht. Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen. Es kann nicht sein, dass immer mehr Aufgaben durch den Bund und das Land auf die Städte und Gemeinden abgewälzt werden, die kaum mehr finanziellen Spielraum haben, weil die Kosten der Aufgaben nicht erstattet werden. Wir machen uns auf allen politischen Ebenen in unseren Netzwerken dafür stark, die Kommunen endlich nachhaltig zu entlasten und finanziell besser zu stellen.

7. Goch kann mehr – mit Dietmar Stalder als Bürgermeister

Die SPD Goch unterstützt die Kandidatur des parteilosen Bürgermeisterkandidaten Dietmar Stalder. Er bringt die notwendige Leidenschaft und Kompetenz mit, unsere Stadt für die Zukunft aufzustellen. Als Projektentwickler im Berufsbildungszentrum des Kreises Kleve weiß er, wie Verwaltungen funktionieren. Als Tischlermeister und Baustellenleiter hat er gelernt, wie wichtig es ist, dass die verschiedenen Arbeitsbereiche ineinandergreifen und man das große Ganze im Blick behält. Wir schließen uns der Vision von Dietmar Stalder an: Goch kann mehr!

8. Dir gehört die Stadt

Wir lieben Goch. Wir machen Politik für Goch aus Überzeugung. Wir wollen, dass unsere Stadt gelebte Miteinander Stadt ist. Dafür setzen wir uns ein – jeden Tag. Daher bitten wir um euer Vertrauen und eure Stimme bei der Kommunalwahl am 14. September – für eine starke SPD und Dietmar Stalder als Bürgermeister.

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Ergebnis Mitgliedervotum

Alle Stimmen sind ausgezählt und das ist Euer Votum:
Ja-Stimmen: 169.725 = 84,6 %
Nein-Stimmen 30.912 = 15,4 %
Die Beteiligung lag bei 56 %. Damit ist das Quorum erreicht und das Ergebnis des Mitgliedervotums ist bindend.
Die SPD stimmt dem Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD zu.

Mehr Informationen findest Du in Kürze auf SPD.de.
Vielen Dank an alle, die abgestimmt und damit Verantwortung für unsere Partei, unser Land und unsere Zukunft übernommen haben.
Wir tragen in weltpolitisch sehr schwierigen Zeiten Verantwortung für unsere Sicherheit, für Wirtschaftswachstum, sichere Arbeitsplätze und Chancengerechtigkeit. Am kommenden Montag unterzeichnen wir dafür den Koalitionsvertrag und werden unsere Mitglieder in der Bundesregierung vorstellen.
 
     
     
  Parallel zur Regierungsbildung haben wir begonnen, das Ergebnis der Bundestagswahl 2025 aufzuarbeiten. Wir wollen die SPD neu aufstellen. 

Deutschland braucht eine handlungsfähige und zukunftsfähige Sozialdemokratie – und die gestalten wir jetzt.

Unseren ordentlichen Bundesparteitag ziehen wir von Dezember auf Juni 2025 vor. Hier werden die Delegierten über Schlussfolgerungen aus der Wahlanalyse der Bundestagswahl beraten. Und wir stellen einen Fahrplan für die strategische, programmatische und organisatorische Aufstellung der SPD für die Bundestagswahl 2029 auf.
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Mitgliedervotum zum Koalitionsvertrag

Liebe Genossinnen und Genossen,

113 Genossinnen und Genossen verhandeln gerade intensiv mit CDU/CSU über die Bildung einer Regierung.
Wenn es eine Einigung gibt, bist Du gefragt: Dann entscheidet ein Mitgliedervotum über die Annahme des Koalitionsvertrages. 

Das Mitgliedervotum wird ausschließlich digital über eine Abstimmungsplattform stattfinden. Der Benutzername ist Deine Mitgliedsnummer. Der Brief mit dem Passwort wird postalisch an die Adresse geschickt, die am 23.03.25 um 08:00 Uhr in unserer Mitgliederdatenbank hinterlegt ist. Damit die Adressaktualisierung noch klappt, ändere bitte noch heute Deine Adresse, wenn sie nicht mehr aktuell ist. 

Bei mehreren Adressen in der Mitgliederverwaltung werden die Unterlagen an die Adresse geschickt, die Du als Standard festlegst. Diese kann sich von Deiner Wohnadresse unterscheiden, die für die Zuordnung zur Gliederung ausschlaggebend ist. Wenn Du also in Deiner Gliederung bleiben willst, aber der Brief an eine Adresse gehen soll, die nicht zur Gliederung gehört, füge eine zweite Adresse (Büroadresse (Post), Zweitwohnsitz oder Postfach) hinzu und lege sie als Standard fest. Prüfe deine Daten

 
     
     
  Stelle sicher, dass Deine Postanschrift noch aktuell ist, damit der Brief mit dem Passwort für die Online-Abstimmung ankommt. 
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Haushaltsrede 2025

Haushaltsrede von Willi Ratsak

Einführung

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Frau Gansen, liebe Kolleginnen und Kollegen, Vertreter der Presse und Gäste

Dass ich hier jemals vor Ihnen allen eine Haushaltsrede halten würde, stand nicht auf meiner Agenda. Bedauerlicherweise hat Frau Jutta Seven mit Rücksicht auf ihre Gesundheit den Fraktionsvorsitz niedergelegt. Ich bin daraufhin, vom bisherigen Stellvertreter bis zum Ende dieser Wahlperiode zum Vorsitzenden bestimmt worden . Da ich nach 16jähriger Mitgliedschaft nicht wieder kandidieren werde, sind Sie alle heute Zeuginnen und Zeugen meiner ersten und gleichzeitig letzten Haushaltsrede. Frau Seven wünsche ich, sicher  gemeinsam mit allen Anwesenden eine baldige Wiederherstellung ihrer uneingeschränkten Gesundheit 

Ich möchte zu Beginn ein paar Worte zur gesamtpolitischen Situation, die weit über unsere Stadt hinausgeht und dennoch großen Einfluss auf unser Denken und Handeln hat, sagen.

Allgemeiner Teil

Unsere Zeit wird bestimmt  vom menschbeeinflussten Klimawandel, von demokratisch gewählten, aber nicht demokratisch handelnden Regierungen, die wir zum Teil seit gut achtzig Jahren als Freunde und sogar als Beschützer erlebt haben und von deren aktuellen Handeln wir uns  berechtigterweise verunsichert fühlen.

Das Anbieten einfacher Lösungen für komplexe Probleme führt nicht zum Erfolg sondern ins Chaos. Das gilt grundsätzlich weltweit. Eine deutsche Partei, die den Austritt aus der EU und die Wiedereinführung der D-Mark fordert, hat entweder von Wirtschaftspolitik keine Ahnung, oder sehnt Deutschlands wirtschaftlichen Untergang mit Wissen und Wollen herbei . Aber damit nicht genug. Dass eine Partei, die das verbrecherische Handeln des Naziregimes als Fliegenschiss auf der Deutschen Geschichte bezeichnet, verhöhnt die Millionen von Toten in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten und das Schicksal der Überlebenden. Ich werde niemals begreifen, warum sich leider auch sehr viele Gocherinnen und Gocher bei der BT-Wahl dazu hinreißen ließen, solch einer Partei ihre Stimme zu geben. Ist es wirklich nur Gedankenlosigkeit, oder ein stillschweigendes Begrüßen des wiederaufkommenden gefährlichen Geistes des Faschismus. Ich hoffe, dass letzteres nicht der Fall ist und bei der Kommunalwahl im September die Entscheidung dieser Gocherinnen und Gocher eine andere sein wird.

Meine eigene Partei wurde in der gerade erfolgten Bundestagswahl erheblich abgestraft. Ich sehe das mit Bedauern, habe aber auch Verständnis für das Wahlverhalten . Wenn jemand Versprechen gibt, die nicht eingehalten werden, ist dieses Ergebnis eine logische Konsequenz. Ich wünsche der künftigen Bundesregierung, dass sie die Probleme besser angeht und zu Lösungen führt, die zu einem besseren Miteinander, einem Wiedererstarken der Wirtschaft  und einem friedlicheren Zusammenleben aller Menschen in unserem Land führt.

Kommunaler Teil

Ich komme nun zum Haushaltsplan für 2025  aus der Sicht der SPD-Fraktion Goch. Der städtische Haushalt ist das Herzstück unserer kommunalen Wirtschaft und Gesellschaft und seine Bedeutung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Er zeigt die Prioritäten und Ziele unserer Gemeinde und bestimmt im Teil der Pflichtaufgaben, wie deren finanzielle Mittel verwendet werden. Für freiwillige Aufgaben, die das Wohlergehen unserer Bürgerinnen und Bürger fördern, bleibt in Zeiten wie unserer bedauerlicherweise  nur ein sehr geringer Handlungsspielraum.

Es ist nicht die Absicht unserer Fraktion, eine Generalabrechnung mit dem Bürgermeister vorzunehmen und über nicht eingehaltene Sparversprechen, Schuldenmacherei, Aufblähung des Verwaltungsapparates und andere negative Entwicklungen zu lamentieren. Alles, was in den letzten 10 Jahren in Goch dazu geführt hat, dass die finanzielle  Situation letztendlich, von kleinen Zwischenhochs abgesehen, immer bedrohlicher wurde, ist zum weitaus größten Teil den Aufgaben zuzuschreiben, zu denen wir von Bund und Land verpflichtet wurden, ohne einen gerechten finanziellen Ausgleich zu erhalten. Dies gilt für die Aufnahme von Flüchtlingen, für Schulen, die Betreuung von Kindern, für die Gesundheitsversorgung und vieles mehr.

Lassen sie mich einen Moment bei der Gesundheitsversorgung bleiben. Die SPD-Fraktion hat in den vergangenen Jahren immer wieder auf die prekäre Situation in Goch hingewiesen und Abhilfe in Form von finanziellen Anreizen zur Ansiedlung von Ärztinnen und Ärzten in Goch beantragt. Uns fehlen Kinderärzt*innen, Hautärzt*innen, Psychiater*innen/Neurolog*innen, um nur einen kleinen Ausschnitt des Mangels zu beschreiben. Wie sagt man so schön? Manchmal muss man dicke Bretter bohren. Endlich ist Goch  mit der Gründung eines kommunalen medizinischen Versorgungszentrums (MVZ)aktiv geworden. Der letztendliche Anlass war die Praxisaufgabe der einzigen Kinderärztin, die in Goch noch aktiv war. Es ist uns gelungen, Ärzt*innen für das MVZ zu gewinnen. Allerdings bisher noch keine/n Kinderärztin /Kinderarzt. Aber auch hier besteht berechtigte Hoffnung, dass sich bald jemand findet.

Flüchtlinge

Wir hadern ein wenig damit, dass die Unterkünfte für Flüchtlinge oft, für uns viel zu oft, in sogenannten Wohncontainern erfolgt. Es wäre aus unserer Sicht mit Blick in die Zukunft sinnvoller, Gebäude in massiver , oder Modulbauweise zu errichten, die nach Abklingen der Flüchtlingswelle als Wohnungen für Gocher Familien oder „Neugocher*innen“ genutzt werden können. Im Gewerbepark Weeze-Goch entstehen sukzessiv Unternehmensansiedlungen, die auch Arbeitskräfte anziehen, die derzeit nicht in Goch wohnen, aber sich hier niederlassen möchten. Dies ist nur ein Beispiel für einen Bedarf an Wohnraum. Wir wünschen den Verantwortlichen in unserer Stadt, diese Gedanken vermehrt in die Planung von weiteren Flüchtlingsunterkünften einzubeziehen.

Die Reduzierung der Zeiten für Telefonberatung im Sozialamt unserer Stadt hat zu Ängsten und Protesten Betroffener und ehrenamtlicher Sozialbetreuer*innen geführt. Wir sind diesem Problem nachgegangen. Die Verwaltung unseres Sozialamtes hat glaubhaft belegt, dass hier weder eine böse Absicht noch eine verwaltungsseitige Fehlplanung vorliegt. Es gibt Situationen, die durch krankheitsbedingten Personalausfall, Einarbeitung  neuer Kräfte und anderer nur begrenzt planbarer Ereignisse derartige Einschränkungen zeitlich befristet rechtfertigen. Sozialberatung Diakonie. Ein anderer Punkt ist der Besuch uniformierter Bediensteter des Ordnungsamtes bei Empfängern/Antragstellern sozialer Leistungen nach dem SGB. Die hierzu von der Verwaltung auf unsere Nachfrage ergangene Erklärung ist für uns inakzeptabel. Dem Kreis Kleve gehören 16 Städte und Gemeinden an, von denen sich 15 für derartige Überprüfungen dem Außendienst des Job-Centers beim Kreis Kleve bedienen. Auch unter Berücksichtung der Finanzlage unserer Kommune sehen wir keinen Grund dafür, dass Goch hier einen Sonderweg beschreitet. Die Aussage unserer Verwaltung, dass der Besuch von uniformierten Kräften bei sozial schwachen Personen keine Stigmatisierung der Betroffenen bedeutet, klingt für uns befremdlich. Wir nennen uns Miteinander-Stadt. Miteinander bedeutet für uns, dass sich die Qualität dieses Anspruches darin zeigt, wie eine Kommune sich gegenüber den schwächsten Gliedern ihrer Gemeinschaft verhält. Dass eine Familie oder eine Einzelperson, die auf Hilfe nach den Vorschriften der SGB angewiesen ist, sicher nicht allein, sondern in einem größeren Wohnumfeld lebt und dieses Umfeld sicher sehr gut mitbekommt, wenn Nachbarn Besuch von Uniformierten bekommen, sich darüber ihre mehr oder weniger zutreffenden Gedanken machen, soll bei den Betroffenen keine Scham oder Ängste auslösen? Sorry, das verstehen wir nicht. Auch wenn unser zu diesem Thema gestellter Antrag von der TO genommen wurde, weil der Personaleinsatz zum laufenden Geschäft der Verwaltung und nicht in die Zuständigkeit der Politik fällt, bleiben wir diesbezüglich mit unserer Verwaltung im Gespräch und zuversichtlich, dass sich  für die Zukunft eine allgemeinverträgliche Lösung  findet

Nach vielen Jahren und dem Bohren durch viele dicke Bretter  ist es nun endlich so weit, dass der heruntergekommene Verkehrsgarten im Stadtpark beseitigt wird und an dessen Stelle ein Pumptrack und andere, kleinere Sportgeräte errichtet werden. Dem Pumptrack ist eine kleine Skaterbahn angegliedert, die diesen Namen eigentlich nicht verdient. Aus diesem Grund haben wir deren Wegfall am Pumptrack und  die Errichtung einer separaten Skaterbahn auf einem noch zu findenden Grundstück, möglicherweise auf dem Gelände eines ehemaligen Spielplatzes am Ende des Stadtparks und in der Nähe der Gustav-Adolf-Schule. Ein Planungskostenansatz für eine Skaterbahn wurde vor einer Woche im H.-u.-F. Ausschuss beschlossen. Das heißt, wir haben den Fuß in der Tür. Den werden wir auch nicht zurückziehen, sondern vielmehr daran arbeiten, diese Tür zur Errichtung der Skaterbahn vollständig zu öffnen.

Über das Schicksal der übrigen Anträge zu sprechen, würde den zeitlichen Rahmen meiner Rede sprengen. Dazu nur so viel: Wir als SPD sind mit den im H.-u.-F. Ausschuss getroffenen Entscheidungen weitestgehend zufrieden.  Gern haben wir und nahezu alle anderen Fraktionen dem CDU-Antrag zugestimmt, mit dem der erste Schritt zur Schaffung eines Bürgerhauses, oder nennen Sie es Dorfhauses in Pfalzdorf durch die Einbringung von 25.000,00€ für Planungskosten in den Haushalt aufgenommen wird. Die CDU, die in ihrer Haushaltsrede gern die Rolle, „wir gegen den Rest“ übernimmt, sollte sich vielleicht ein wenig mehr auf das besinnen, was uns alle miteinander verbindet, nämlich die Arbeit für das Wohl unserer Kommune mit all ihren Ortsteilen. Wenn die CDU dann den Gesamthaushalt ablehnt, stimmt sie rein formal auch gegen ihren  eigenen Antrag auf Einbringung von 25.000,00€ für Planungskosten für ein Dorfhaus in Pfalzdorf und darf froh sein, von den übrigen Fraktionen überstimmt worden zu sein. So viel dazu.

Kinder

Erfreulicherweise werden in Goch noch Kinder geboren. Weniger erfreulich ist der Mangel an Betreuungsplätzen in KiTas und bei Tagesmüttern. Es ist deshalb zwingend erforderlich, das die KiTa am Emmericher Weg so bald wie möglich ihre Arbeit aufnehmen kann. Dies scheint nach aktuellem Stand der Planung und Bauausführung im Spätsommer 2026 möglich zu sein. Auch in Hassum soll eine KiTa für 4 Gruppen gebaut werden. Ein Baugrundstück, auf dem dies planungsrechtlich möglich ist, steht zur Verfügung. Unser Appell an die dortige Dorfgemeinschafft und die CDU Fraktion hier im Rat: Bitte verzögern Sie den Bau und die Inbetriebnahme nicht durch Wünsche, die planungsrechtlich nicht realisierbar sind. Nicht alles, was wünschenswert ist, lässt sich auch realisieren. Eine Kommune ist in ihrer Planungshoheit nur soweit frei, wie es die Landesplanung, hier speziell der Regionalplan, zulässt. Eine Änderung des Regionalplans, auf dessen Grundlage der Flächennutzungsplan im  Sinne der Dorfgemeinschaft geändert werden kann, setzt ein Antrags- und Prüfungsverfahren voraus, dass sich über Jahre erstrecken kann und dessen Erfolgsaussichten im vorliegenden Fall eher unwahrscheinlich sind. Wir können aber mit der Inbetriebnahme des Kindergartens in Hassum nicht viele Jahre warten. Sonst stehen die Kinder, die dort eine Platz benötigen, möglicherweise schon in den Abiturprüfungen. In der letzten Sitzung des Bau-und Planungsrates, am 26.02.2025 ist es dankenswerterweise gelungen, das planungsrechtliche Verfahren für das von der Verwaltung vorgeschlagene Grundstück ins Offenlegungsverfahren zu bringen. Lassen Sie und gemeinsam hoffen, dass wir die KiTa in Hassum so bald wie möglich in Betrieb nehmen können

Es gab bereits zur Niers-Kendel-Schule eine Ratsentscheidung, die erst nach einem erfolglosen Bürgerentscheid Rechtskraft erlangt hat. Der dringend notwendige Schulneubau hat sich dadurch um ein ganzes Jahr nach hinten verschoben. Zwischenzeitlich sind die Preise im Bausektor nicht unwesentlich angestiegen. All dies verzögert die Baumaßnahme nicht nur, sondern verteuert sie zusätzlich. Wir sollten deshalb das Interesse einer Dorfgemeinschaft an einem bevorzugten Standort nicht über die Interessen unserer Kinder stellen und den Weg zu einvernehmlichen, gesetzeskonformen Lösungen finden.

Zum Abschluss danke ich der Verwaltung, dass es gelungen ist, eine Sachbearbeiterstelle zu besetzen, die Ausschließlich mit der Suche und Beantragung von Fördermaßnahmen für Kommunale Projekte betraut ist. Erstaunlich finden wir nur, dass ein von unserer Fraktion zum Haushalt 2024, also nur wenige Monate vor der Besetzung dieser Stelle exakt hierzu gestellter Antrag mit der Begründung abgelehnt wurde, es gäbe hierfür keinen Bedarf. Die dann später geschaffenen Fakten lassen allerdings einen anderen Schluss zu.

Mit dieser Anmerkung beende ich meine Rede und danke unserer Kämmerin, Bettina Gansen, und ihren Mitarbeiter*innen für die sicher nicht leichte und sorgenfreie Erstellung dieses Hauhaltplans. Mein Dank gilt auch unserem Bürgermeister, der stets bereit ist, unterschiedliche Standpunkte auch im persönlichen Gespräch offen zu diskutieren und  zu einem einvernehmlichen Ergebnis zu führen.

Letztendlich gilt mein Dank auch den Besucher*innen, den Pressevertreter*innen und Ihnen, liebe Kolleg*innen . Danke, dass Sie mir so geduldig zugehört haben. Ich verspreche Ihnen, dass ich Ihnen das in dieser Form nicht noch einmal zumuten werde.

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Dienstagspost: 5 Gründe für die SPD

Liebe Genossinnen und Genossen,

hier der Link zur aktuellen Dienstagspost 5 Gründe für die SPD.

Noch 4 Tage bis zur Bundestagswahl. Am Samstag stehen wir von 9:30 - 12:30 mit unserem Wahlstand nochmal in der Fußgängerzone (Voßstrasse), kommt gerne vorbei.

Solidarische Grüße 

Andrea

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